Greifenstein-Bergläufe

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Bilder siehe „Bildergalerie“ und www.LG-DILL.de

Innocent
15.06.2019
22. Greifenstein-Berglauf 2019

(RL). Zu einer weiteren Hitzeschlacht hat Moderator Markus Bourcarde vom Team Naunheim am Samstag, den 15.06.19 erneut über 330 Teilnehmer beim Start zum 22. Greifenstein Berglauf der LG Dill begrüßt. Top-Ten -Platzierungen und Klassensiege holten sich in der starken Konkurrenz über die 5,3 Kilometer-Distanz von Katzenfurt zum Burghof in Greifenstein Mike Schmidt vom TV Wetzlar, Nico Debus Ehringshausen und Oliver Debus von der LG Dill sowie Tina Feix von der LG Asslar Werdorf. Die Ausrichter mit Markus Pelinka und seinem Helferstab sorgten wieder für eine familiäre Atmosphäre und ein fröhliches Läuferfest. Nach welligen 2,5 Kilometern durch das Dilltal hatten die Bergläufer von Edingen nach Greifenstein über die folgenden 2,8 Kilometer 260 Höhenmeter zu bewältigen. Mit starken 21:08 Minuten distanzierte Timo Böhl vom Team TVE Netphen den M40 Sieger Christoph Kahn vom Tuspo Hörbach 22:20 Minuten. Für eine Überraschung sorgte der B-Jugendliche Nico Debus mit 24:14 Minuten, dem achten Platz im Gesamt-Klassement und dem Erfolg in der U 18. Vater Oliver Debus von der LG Dill verteidigte als Zehnter in 24:42 Minuten seinen Vorjahres-Titel in der M45.

Die Frauen-Konkurrenz dominierte Lisa Fiedler vom LC Eschenburg in ebenfalls schnellen 26:13 Minuten vor der mehrfachen deutschen Seniorenmeisterin der W60, Conny Wagner vom gleichen Verein, die mit 28:22 Minuten beeindruckte. Erstmals hatten die Organisatoren des Greifenstein-Berglaufes einen Staffelwettbewerb für Zweier-Teams ausgeschrieben. Schnellste der allerdings nur zwei Teams waren  Janek Waldschmidt und Nina Achenbach vom ASC Dillenburg in 28:51 Minuten. Weitere Läufer waren für die LG Dill am Start: Michael Windrich 30:30 Minuten, Horst Clößner 32:39 Minuten, Norbert Keiner 33:10 Minuten und Gerd Warter 38:15 Minuten.

Text zu Bild 1: Start zum 22. Greifenstein Berglauf (oli)
Text zu Bild 2: Oliver Debus (LG Dill) im Ziel (oM)
Text zu Bild 3: Bambinilauf am Start am Ortseingang. (or)
Text zu Bild 4: Volles Festzelt bei der Siegerehrung. (uLi)
Text zu Bild 5: Siegerehrung der Senioren M75. (uM)
Text zu Bild 6: Voller Burghof beim Zieleinlauf. (ur)

Der Streckenrekord von 18:02 Minuten aus dem Jahr 2002 besteht weiter.

 

22. Greifenstein-Berglauf 2019
Von den heimischen Läufern wurde Nico Debus (16) achter und sein Vater Oliver Debus (M45) zehnter Gesamtsieger.

 

21. Greifenstein-Berglauf 2018

findet am Samstag, den 26. Mai 2018, 17 Uhr  mit Start bei Lütticke in Katzenfurt statt. Ziel ist nach 5,6 km und rd. 260 Höhenmetern die Burg Greifenstein. Der Rekord ist von 2002 und beträgt 18,2 Minuten.
Weiteres siehe bei www.LG-DILL.de .

 

291 beim 21. Greifenstein-Berglauf 2018

 

(RL). Mächtig heiss wurde es den über 300 Teilnehmern am Samstag, den 26.05.18, beim 21. Greifenstein Berglauf über die 5,3 Kilometerstrecke die im Ehringshäuser Ortsteil Katzenfurt begann und auf der Burg Greifenstein mit den markanten Türmen endete. Nach welligen 2,5 Kilometern durch das Dilltal hatten die Läufer danach schließlich von Edingen nach Greifenstein 260 Höhenmeter mit wechselnden Steigungsgraden zu bewältigen. Eine große Herausforderung für alle. Dudelsackpfeifer sorgten in der härtesten Steigung unterhalb der Burg für Ablenkung. Der Breidenbacher Yibrah Kasay der eine kompakte Spitzengruppe am Berg abschüttelte, gewann das Hitzerennen in 21:30 Minuten. Oliver Debus von der LG Dill setzte sich trotz Verletzungsproblemen in der Vorbereitungs erneut in der M45 mit 24:03 Minuten durch. Monika Dönges von den Aarsee-Runners überraschte in der W60 mit Platz 3. in 29:24 Minuten. Der frühere Berglauf-Weltmeister Werner Schanne vom Team Naunheim wollte das Rennen ruhig angehen, sich nicht unter Druck setzen und kam dennoch mit 35:59 Minuten im Mittelfeld der 291 Finisher an. In seiner Altersklasse M80 belegte er damit den 1. Platz. Weitere Läufer waren für die LG Dill unterwegs: Thorsten Graf in 29:00 Minuten mit Platz 10. in der M45. Michael Windrich mit 30:26 Minuten und Platz 10. in der M50. Horst Clößner in 31:26 Minuten und Platz 9. in der M55 sowie Norbert Keiner in 33:13 Minuten und Platz 11. in der gleichen Altersklasse. Gerd Warter folgte mit 36:31 Minuten und holte sich den 6. Platz in der M60.

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Sealed

20.05.2017

20. Greifenstein-Berglauf 2017

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20. Greifenstein Berglauf
Rückblick

(RL). „60 Teilnehmer begeistert vom 1. Greifenstein-Berglauf“ titelte die Lokalzeitung im Jahre 1998, als die in der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG Dill) zusammengeschlossenen Vereine erstmals den Berglauf mit dem Start im Dilltal und dem Ziel neben der hoch über dem Tal thronenden Burg Greifenstein ausrichteten. Bis dahin hatten lediglich aus einer Bierlaune heraus einmal einige junge Männer den finalen Anstieg von Edingen nach Greifenstein in Angriff genommen und das Unternehmen „Berglauf“ galt seitdem als wahrer Husarenstreich.

Die Jubiläums-Veranstaltung

(RL). Mit dem 20. Greifenstein-Berglauf feierte das Organisationsteam der LG Dill um die aktuellen „Motoren“ Dieter Schulz und Uwe Gimbel nun ein Jubiläum – sie erreichten zwar noch nicht die „klassische“ Zahl 25, aber doch einen bemerkenswerten Meilenstein. Aus den kleinen Anfängen hat sich der Lauf inzwischen längst zu einem der beliebtesten Lauf-Events in Mittelhessen entwickelt, zu dem sich jährlich über 300 Läuferinnen und Läufer melden. Hier kämpfen ambitionierte Bergläufer um Pokale und Medaillen, suchen aber auch die Breitensportler ihre Herausforderung und den Erlebnislauf. Die familiäre Atmosphäre der Gründerjahre hat sich der Greifenstein-Berglauf bewahrt. Markenzeichen bleiben weiterhin die reizvolle Strecke mit dem befreienden und gefeierten Zieleinlauf auf dem Burghof – von dem sich anschließend ein weiter Blick über das Dilltal mit dem Rothaargebirge, dem Dünsberg und dem Vogelsberg am Horizont bietet – die umfangreiche und kurzweilige Siegerehrung im proppenvollen Festzelt, die Tombola für alle Starter, das obligatorische Berglauf-Shirt…. Lohn für die Anstrengungen der Veranstalter war ein erneutes Riesengetümmel auf dem Start- und Zielgelände und am Berg. Über 350 Startwillige und rekordverdächtige 323 Finisher, dazu herrlicher Sonnenschein und angenehme Laufbedingungen sorgten für eine rundum gelungene Jubiläums-Veranstaltung. Im Vorfeld rührten die eifrigen Veranstalter kräftig die Werbetrommel, animierten die Bevölkerung der an der Strecke liegenden Dörfer Katzenfurt, Edingen und Greifenstein, während des Rennens die Gartenstühle hervorzuholen und Bier kalt zu stellen, um mit Fahnen und Trompeten die Bergläufer zur Burg hinauf zu treiben.

Nach dem Start in Katzenfurt zog sich eine endlose Schlange durch das Dilltal nach Edingen. Erst in der Ortsmitte von Edingen begann der eigentliche Berglauf mit einigen saftigen Steigungen. Über 2,8 Kilometer waren zum Ziel auf dem Burghof mit seinen markanten Türmen die 260 Höhenmeter zu überwinden. Obwohl mit Cristoph Bergmann vom LC Diabü Eschenburg und dem Ultra-Langstreckler Tim Dally vom Sport Schneider Team zwei Spezialisten dabei waren, glänzten unbekannte Gesichter. Der erst seit wenigen Monaten für den ASC Breidenbach startende Yibrah Gidey Kahsay, schaffte es, sich vor dem Ortseingang von Greifenstein vom Duo Bergmann und Dally zu lösen und mit einer Zeit von 21:01 Minuten seinen Vorsprung zu verteidigen. Schnellste bei den Frauen war Bianca Roos vom SC Oberlahn in 28:01 Minuten. Stark in Szene setzte sich Lokalmatador Oliver Debus von der LG Dill. Wie im vergangenen Jahr erkämpfte er sich mit 23:45 Minuten den achten Platz im Gesamt-Klassement und den Sieg in der M45. Weitere Läufer der LG Dill schafften es auf die Burg. Den 5. Platz in der M40 holte sich Simon Karl in 26:26 Minuten. Michael Windrich mit 29:15 Minuten und Norbert Keiner 32:54 Minuten belegten in der M50 den 14. und 31. Platz. In der M55 kam Horst Clößner 30:12 Minuten auf Platz 8, es folgte Uwe Keller 31:44 Minuten mit Platz 12. und den 26. Platz belegte Roland Löll in 40:18 Minuten. Gerd Warter sicherte sich Platz 9. in der M60 mit 34:14 Minuten.
Bei den Frauen überzeugte Katrin Lose von der LG Dill in der W35 als zweite in der W40. Den 5. Platz in der W35 holte sich Sabine Hennemann mit 34:13 Minuten. Jessica Quirin freute sich mit 34:52 Minuten über einen 4. Platz in der W40 und wurde wie alle anderen Läuferinnen und Läufer von einer großen Zuschauerkulisse vor der finalen Rampe zum Ziel auf dem Burghof empfangen, angefeuert und gefeiert. 

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Laughing

04. Juni 2016

19. Greifenstein – Berglauf

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Surprised

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Smile

Beim 20. Greifenstein-Berglauf 2017 werden die Hessischen Berglaufmeisterschaften in allen Klassen ausgetragen. Das teilte ein in Greifenstein anwesendes Vorstandsmitglied des Hessischen Leichathletikverbandes mit. Ob es danach mit dem bewährten Team der LG DILL oder einem neuen Veranstalter aus dem heimischen Raum weitergeht, bleibt abzuwarten.

 

Yell

Aus Serowy-Laufreport

  • Berglauf-EM-Starter Felix Thum stürmt Feld voraus
  • Ultra-Trailer Tim Dally siegt in der M30
  • Conny Wagener triumphiert nach zwei zweiten Plätzen
  • Hattricks feiern Achim Baroth und Petra Kölsch

Bergläufer sind Kämpfer. Sie lassen sich auch nicht von Unwettervorhersagen schrecken. Von angedrohtem Regen und Unwettern wurden die angriffslustig zur Greifensteiner Burg hochstürmenden Läufer erfreulicherweise verschont. Allerdings bremste sie am Berg eine extrem schwüle Witterung aus und schränkte die Leistungsfähigkeit neben der kräftezehrenden Steigung zusätzlich erheblich ein. Die vereinzelten Regentropfen brachten da keinerlei Kühlung.

320 Meldungen und 275 Finisher bestätigten, dass sich der Greifenstein-Berglauf aus kleinen Anfängen längst zu einem der beliebtesten Lauf-Events in Mittelhessen gemausert hat. Der kurze, aber dennoch anspruchsvolle Berglauf bringt die ambitionierten Bergläufer an ihre Leistungsgrenzen – bietet sich aber auch für die Breitensportler als interessante Abwechslung und Erlebnislauf an. Obwohl die Strecke über 5,3 Kilometer führt, beginnt die Steigung erst nach 2,5 Kilometern. Und die sind auch mit Gehpausen zu schaffen.
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Greifenstein Berglauf – ein kurzer, aber dennoch anspruchsvoller BerglaufDie beiden markanten Türme der Burg Greifenstein markieren das Ziel des Berglaufes
Nichts für reine Asphalt-Cowboys:
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Zudem bietet das rührige Organisationsteam der Leichtathletik-Gemeinschaft Dill um Dieter Schulz rund um das Rennen mit Streckenführung, Zielbereich auf dem hoch über dem Dilltal liegenden Burghof, Moderation – diesmal durch den Herborner Laufkenner Artur Schmidt – , proppenvollem Festzelt, ausreichender Verpflegung, Tombola für alle Finisher, großartiger und schneller Siegerehrung, hochwertigem Berglauf-Shirt … eine familiäre und dennoch professionelle Veranstaltung. Das Ambiente des Laufes macht zugleich seinen besonderen Reiz und seine Beliebtheit aus.

Ziel des Greifenstein-Berglaufes ist der Hof der Burg Greifenstein, deren mächtige Türme weit über das Dilltal blicken. Die charakteristischen Doppeltürme der Burganlage – einer mit Spitzhaube, der zweite mit Kugelhaube überdacht – stammen aus dem 14. Jahrhundert. Ab 1602 wurde die Burg zur stärksten Wehranlage im Westen des Deutschen Reiches ausgebaut. Auf ihrem hohen Felsen überstand sie alle Angriffe während des Dreißigjährigen Krieges.
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Unterhalb der Burg Greifenstein siedelte 1685 Graf Wilhelm Moritz zu Solms-Greifenstein in dem Dorf Daubhausen 190 hugenottische Glaubensflüchtlinge an. Die bisherigen Dorfbewohner erhielten Abfindungen und wurden in benachbarte Dörfer umgesiedelt. Ab 1690 wurde zudem die Kolonie Greifenthal angelegt und besiedelt. Mit ihren Kenntnissen in der Textilherstellung und -verarbeitung brachten die Glaubensflüchtlinge wichtige wirtschaftliche Impulse, neue Produktionsformen und Handelsbeziehungen in die Grafschaft.

In Katzenfurt starten die Bergläufer durch das DilltalIm Dorf Greifenstein hinter der Talpforte ist das Ziel zu sehenAlles im Blick hat Moderator Artur Schmidt aus dem benachbarten Herborn

Die Burg Greifenstein selbst allerdings versank in einen Dornröschen-Schlaf, als Graf Wilhelm Moritz 1693 seine Residenz nach Braunfels verlegte. Sie blieb unbewohnt zurück und verfiel allmählich zur Ruine. Umfangreiche Sicherungs- und Sanierungsarbeiten begannen erst wieder, als der „Greifenstein-Verein“ die Burg 1969 übernahm. Im ehemaligen Bollwerk „Roßmühle“ wurde ab 1984 ein Glockenmuseum eingerichtet. Es präsentiert Originalglocken aus dem ganzen Bundesgebiet. Neben Schautafeln und Erläuterungen bietet das Glockenmuseum praktische Informationen über Geschichte und Technik des Glockengusses. Die Glocken sind nach dem Zeitpunkt ihres Gusses aufgehängt und können von den Besuchern zum Klingen gebracht werden.

Neben dem Glockenmuseum sind die Aussicht vom begehbaren Turm, das Burg- und Ortsmuseum in der „Äußeren Talpforte“ und die gut erhaltene Doppel-Schlosskirche Anziehungspunkte für die Besucher auf der Burg Greifenstein. Der 2000 km lange europäische Kulturfernweg „Hugenotten- und Waldenserpfad“ – der das Kulturerbe der protestantischen Glaubensflüchtlinge präsentiert – führt auf seiner Route durch Mittelhessen auch nach Greifenstein. Der „Weg in die Freiheit“ beginnt in den nord-provenzialischen und den piemontesischen Alpen und endet in Bad Karlshafen im Norden Hessens.
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Die Mittelfeld-Läufer suchen im Startgedränge ihren RhythmusLanggezogen schlängelt sich das Feld zur Burg hoch

Während die Wanderer auf dem „Hugenotten- und Waldenserpfad“ die Greifensteiner Burganlage aus südlicher Richtung ansteuern, stürmen die Bergläufer die beeindruckenden Gemäuer von Osten. Ihr Weg beginnt lediglich 5,3 Kilometer entfernt im Ehringshausener Ortsteil Katzenfurt.

Die wellige Strecke führt die Läuferinnen und Läufer anfangs über 2,5 Kilometer am Waldrand entlang durch das Dilltal. Unbesonnene verführt sie zu einem flotten Einstiegstempo. Erst in der Ortsmitte von Edingen wird der eigentliche Berglauf eingeläutet. Vorher von Häusern verdeckt, stellt sich urplötzlich in einer Linkskurve den Athleten eine 17%-Steigung in den Weg. Der Kampf gegen den inneren Schweinehund wird eröffnet.

Über 2,8 Kilometer sind bei unterschiedlichen Steigungsgraden insgesamt 260 Höhenmeter bis zum Ziel auf dem Burghof zu bewältigen. Nach einem weiteren, besonders heftigen Anstieg durch ein Wäldchen die Erleichterung: ein Flachstück – und die Burgtürme erscheinen zum Greifen nahe im Blickfeld. Die Freude währt nur kurz. Nach einer kräftezehrenden, langgezogenen und steilen Kurve zieht sich der Berg endlos lange hoch bis zum Ortseingang.

Felix Thum nimmt das steilste Streckenstück als Erster in AngriffVorjahressieger Tim Dally kämpft gegen Berg und drückende SchwüleMittelstreckler Mike Schmidt trumpft als Dritter aufAls Vierter erreicht Alexander Hirschhäuser den zweiten Rang in der Hauptklasse

Hier werden die Anstürmenden durch zahlreiche Zuschauer und Schlachtenbummler begrüßt, angefeuert und nochmals vorwärtsgetrieben. Im Ort bieten sich 100 flache Meter zur kurzen Erholung an. Hinter der historischen Talpforte führt die Strecke anschließend durch eine begeisterte Zuschauerkulisse zur finalen Rampe zum Ziel auf dem Burghof – das ausgerechnet direkt vor der Folterkammer der alten Ritter liegt.

Felix Thum distanziert Vorjahressieger Tim Dally

Zwei ambitionierte Bergläufer sollten den Rennverlauf des 19. Greifenstein-Berglaufes bestimmen. Vorjahressieger Tim Dally vom TuS Deuz hat sich als Extrem- und Ultraläufer etabliert und holte sich unter anderem den Vizemeister-Titel in der Männer-Hauptklasse bei den Deutschen Trailmeisterschaften in Plettenberg über 72 Kilometer mit 2000 Höhenmeter. Felix Thum vom LC Eschenburg überzeugte zuletzt mit seinem zweiten Rang beim Andechs-Trail über 16 Kilometer, wo er sich innerhalb der nationalen Konkurrenz für die Berglauf-Europameisterschaften Anfang Juli in Arco/Italien qualifizierte.

Seine Top-Form nutzte der Hindernis-Spezialist Felix Thum – in diesem Jahr bereits Hessenmeister im Mittelstrecken-Cross und über 3000-m-Hindernis – um sich früh aus der langgezogenen Läuferschlange zu verabschieden. Nach 20:38 min begrüßte ihn Moderator Artur Schmidt unter dem Zielbogen auf dem Burghof. Tim Dally folgte in 21:19 min und hielt sich als Zweiter mit dem Erfolg in der M30 schadlos.

In Vorfreude auf den M35-Sieg ist bereits Patrick BrandenburgerMit dem Erfolg in der M40 meldet sich der hessische Berglaufmeister Oliver Debus in seiner Klasse zurückAchim Baroth strebt dem Hattrick in der M50 entgegenPeter Büchele führt die M55 an

Einmal mehr bestätigte als Dritter der gelernte Mittelstreckler Mike Schmidt von der LG Wetzlar seine Berglauf-Qualitäten. Mit 22:35 min erreichte er den zweiten Rang in der M30 und hielt zugleich den mehrfachen hessischen Titelträger Alexander Hirschhäuser vom ASC Breidenbach (22:41 min) – den Zweiten der Männer-Hauptklasse – in Schach.

Immer wieder in die Medaillenränge läuft in Greifenstein Patrick Brandenburger vom Team Laufstil Sinn. Der Gesamt-Fünfte setzte sich nach 23:09 min in der M35 durch. Den sechsten Rang verteidigte Sören Plag mit 23:25 min gegen Florian Beuermann vom TSV Cappel (23:31 min). Ein spannendes Duell lieferten sich dahinter die Senioren Achim Baroth von der LG Asslar-Werdorf und Oliver Debus vom Veranstalter LG Dill. Achim Baroth machte die Pace am Berg und holte sich zum dritten Mal in Folge mit 23:55 min den Sieg in der M50. In der letzten Steigung überspurtete ihn der hessische Berglaufmeister der M40, Oliver Debus – freute sich nach längerer Verletzungspause über seinen Senioren-Erfolg in 23:46 min.

Eine heftig steile Kurve lähmt den KampfgeistIn Gruppen fällt der Berglauf leichter

An den Top-Ten schrammten die beiden stärksten Jugendlichen als Elfter und Zwölfter knapp vorbei. Sven Lorenz vom LC Eschenburg setzte sich in 24:18 min gegen den Vorjahres-Sieger Merten Gocht vom TV Burg (24:48 min) durch.

Die M45 dominierte Olaf Behrens vom LC Mengerskirchen in 25:11 min, die M55 Peter Büchele vom TSV Krofdorf-Gleiberg in 25:41 min. Eine beachtliche Leistung zeigte Hans Bichler vom SV Schlickeralm Stubai als schnellster M65-Läufer in 26:24 min. In der M60 lag Günter Veith von der SG Niederlauken (28:21 min) wie im letzten Jahr in Front. Stark präsentierte sich in der M75 Kurt Felde von der LGV Marathon Gießen (36:55 min). Die Goldmedaille für die M70 sicherte sich erneut Willi Kandler vom TV Dillenburg (37:15 min).

Conny Wagener trumpft als Gesamtsiegerin aufVerbissen kämpft Britt Neunzerling, um sich schließlich über Rang zwei und den Hauptklassen-Sieg zu freuenGesamt-Sechste und dennoch nur Zweite der W50 wird Elke FrankSiegessicher ist bereits Petra Kölsch, die dreimal in Folge die W45 gewinnt

Conny Wagener triumphiert in Greifenberg

Vor zwei Jahren hat sich die Berglauf-Nationalmannschafts-Läuferin Lea Bäuscher vom TSV Friedberg-Fauerbach mit Streckenrekord (24:26 min) vor sie gesetzt, im letzten Jahr die starke W40-Langstrecklerin Anne-Katrin Müller vom Team Naunheim. Bei der 19. Auflage des Greifenstein-Berglaufes schlug die Stunde für die bereits 60-jährige Conny Wagener vom TV Laasphe.

Dass Conny Wagener erstaunlich locker mit den jüngeren Läuferinnen mithalten kann, hat sie bereits in dieser Saison wieder mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beim Greifenstein-Berglauf wurde ihre Leistungsfähigkeit mit dem Gesamtsieg in starken 27:37 min belohnt.

Helga Born liegt erneut in der W65 vorneIn der M65 holt sich Hans-Joachim Fries „Silber“Kurt Felde dominiert die M75Stark zeigt sich der Jugendsieger Sven Lorenz

Nach mächtigem Kampf freute sich dahinter die hessische Vizemeisterin im 3000-m-Hindernislauf, Britt Neunzerling vom LC Eschenburg, über ihren zweiten Rang und den Sieg in der Frauen-Hauptklasse. Zum dritten Mal in Folge gewann die Dritte, Petra Kölsch vom ASC Weißbachtal, die W45. Im Gegensatz zu den meisten durch Berg und schwüle Hitze geräderten Läuferinnen und Läufer jubelte sie bereits weit vor dem Zieleinlauf in 29:49 min.

Christina Dintelmann vom LC Eschenburg – in früheren Jahren auch schon Gesamtsiegerin des Laufes – erkämpfte sich als Vierte den Erfolg in der W50 mit 30:20 min. Platz fünf und schnellste W40-Läuferin in 30:39 min konnte Madeleine Hartmann vom SC Oberlahn für sich verbuchen. Dahinter reichten 31:19 min und der sechste Platz im Frauen-Klassement für Elke Frank vom TSV Niederkleen lediglich zum zweiten Platz in der W50. Verfolgerin Stefanie Gocht vom TV Burg lag mit 31:26 min in der W35 und Rebekka Lipper vom TV Herborn mit 31:40 min in der W30 vorne. Wenige Schritte zurück freute sich Flora Mückschel über den Jugendsieg in 31:46 min.

Das Ende der Steigung zum Dorf Greifenstein nahtKaum ein Durchkommen ist auf der letzten Rampe zum Burghof
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Weitere Spitzenergebnisse erreichten bei den Seniorinnen Isolde Seck vom Lauf-Treff Beilstein in der W55 mit 33:31 min und wie im letzten Jahr Helga Born vom Team Naunheim mit 42:34 min in der W65.

Bericht und Fotos von Helmut Serowy

Ergebnisse www.lg-dill.de

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30. Mai 2015
18. Greifenstein – Berglauf

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Diese Collage zeigt die Ersten und die Teilnehmer der LG DILL

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 Zum 18. Greifenstein Berglauf

Oliver Debus Einlauf Platz 4, M40 Platz 2

(RL).Am Samstag, den 30.05.15 war wieder einmal zum Sturm auf die Burg Greifenstein aufgerufen! Der 18. Greifenstein-Berglauf – wie immer mustergültig von den Streitern der Leichtathletik-Gemeinschaft Dill ausgerichtet – verlief allerdings wie seine siebzehn Vorläufer friedlich. Immer wieder zieht eine große Läufer-Karawane zum Greifenstein-Berglauf am Rande des Westerwaldes. Liebevoll betreut die kleine Organisations-Crew um Dieter Schulz und Uwe Gimbel das Rennen. Angefangen von den Bus-Transfers zum Start und den Duschen, dem Kleidertransport, der Strecken-Betreuung bis hin zur umfangreichen Siegerehrung mit Pokalen, Medallien und Ehrenpreisen, den hochwertigen Berglauf-Shirts und der reichhaltig bestückten Tombola ( bei der jede Startnummer als Los gilt ) mit einer Ballonfahrt als Hauptpreis, stimmt hier alles. Die ungebrochen hohe Teilnehmerzahl bestätigt die Bemühungen der Ausrichter. Mit über 300 Meldungen und 274 Finishern bleibt der Greifenstein-Berglauf weiterhin eines der Top Lauf-Evente in Mittelhessen. Die Finisherzahl erhöhte sich trotz geballtem Wettkampfprogramm im Umfeld um über 20 Starter. Das Festzelt im Schatten der Burg platzte dem entsprechend wieder bei der flotten Siegerehrung aus allen Nähten, und die Läufer griffen nach getaner Arbeit ebenfalls zu wohlverdienten, alkoholischen Getränken um die Energiespeicher wieder aufzuladen.

Die 5,3 Kilometer lange Strecke führte über Edingen und der anschließenden kräftezehrenden Steigung mit einer Höhendifferenz von 260 Metern hoch zum Ziel im Burghof in Greifenstein. Tim Dally ( TUS Deuz ) wurde seiner Favoritenrolle gerecht und erreichte als Gesamtsieger und erster der M30 das Ziel in 20:57 Minuten. Schnellste Frau war Ann-Katrin Müller ( Team Naunheim ) die sich mit 26:17 Minuten auch Platz 1. in der W40 sicherte. Oliver Debus vom Ausrichter LG Dill rannte in guten 23:06 Minuten auf den vierten Platz und wurde zweiter in der M40. Weitere Läufer der LG Dill erreichten das Ziel:  5. M45 Michael Windrich (27:45) 8. M45 Martin Hammer(28:56) 5. M55 Horst Clößner(29:41) 19. M45 Peter Will (31:07) 21. M50 Norbert Keiner(31:44) 18. M55 Gerd Warter (31:49) 19. M55 Walter Ziegler (32:13) 24. M45 Heiko Emmelius (33:00) 34. M50 Joachim Theis (35:28) 27. M55 Otto Graulich (38:03) 2. M70 Dieter Kabelka (39:25) Minuten.

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Roland-Löll-Collage mit Hammerfotos

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Aus Serowy-Laufreport

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24. Mai 2014
17. Greifenstein – Berglauf

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Die Entscheidung fällt am Berg vor Greifenstein

(RL). Viel Mühe steckten die Organisatoren um Dieter Schulz von der LG Dill in den inzwischen zum 17. Mal ausgetragenen Greifenstein Berglauf. Für kleines Geld bieten sie den Läufern Bustransfers zum Start, zu den Duschen, Kleidertransport, ein hochwertiges Berglauf-Shirt,Getränke vor und nach dem Lauf, eine große Tombola und eine umfangreiche Siegerehrung mit Pokalen, Medaillen und Ehrenpreisen. Große Starterfelder und ein aus allen Nähten platzendes Festzelt nach dem Lauf zeigen die ungebrochene Beliebtheit dieses familiären Events am Rande des Westerwaldes. Zum 17. Lauf hatten über 280 Läufer gemeldet, 253 wurden schließlich im Ziel erfasst. Die Strecke des Greifenstein-Berglaufes führt über 5.300 Meter. Nach dem Start in Katzenfurt lässt sich allerdings noch kein Berglauf vermuten. Auf der ersten Streckenhälfte verläuft der Kurs auf einer welligen Landstraße 2.500 nach Edingen. Das verführt gerne zu einem recht flotten Tempo. Mancher Starter verpulvert auf diesem Streckenabschnitt wertvolle “ Körner „, die anschließend schmerzlich vermisst werden. Denn wenn in der Ortsmitte von Edingen der Kurs nach links abbiegt, erwartet die Läufer urplötzlich eine “ Mauer „. Der eigentliche Berglauf beginnt jetzt auf dem zweiten Streckenteil. Über die Distanz von 2.800 Metern ist eine Höhendifferenz von 260 Metern bis zum Ziel neben der Ruine Greifenstein zu bewältigen. Unterschiedliche Steigungsgrade mit einigen äußerst anspruchsvollen Abschnitten gehen an die Substanz. Insbesondere die letzte Kurve und der folgende Anstieg vor dem Ortseingang von Greifenstein – die Burg als Ziel zum Greifen nahe – rauben die letzten Kräfte. Das das Ziel bezeichnenderweise, aber eher zufällig, neben der historischen Folterkammer der Burg eingerichtet wurde, wird den erschöpft Einkommenden glücklicherweise nicht bewusst.

Nach den Start setzte sich in einem hochklassig besetzten Rennen der viermalige Sieger Christoph Bergmann vom LC Diabü Eschenburg an die Spitze und erkämpfte sich mit 21:12 Minuten den Sieg. Bei den Frauen glänzte erwartungsgemäß die Berglauf und Trail-Spezialistin Lea Bäuscher von der LG OVAG Friedberg. Mit 24:26 Minuten blieb sie über eine halbe Minute unter dem gelaufenen Streckenrekord von Susanne Möglich im Jahre 2003. Der frühere Senioren-Berglauf-Weltmeister Werner Schanne vom Team Naunheim bewältigte immer noch in ausgezeichneten 30:34 Minuten als M75-Läufer Strecke. Gut im Rennen von der LG Dill lag Oliver Debus, bis ihn eine Verletzung stoppte. Immerhin schaffte er mit 24:20 Minuten noch den 4. Platz in der M40. Weitere Läufer starteten für die LG Dill mit Micheael Windrich 27:21 Minuten auf Platz 8. in der M45, Martin Hammer 29:39 Minuten mit Platz 14, ebenso Heiko Emmelius in der gleichen Altersklasse mit 30:31 Minuten auf Platz 18. In der M50 sicherte sich Horst Clößner in 29:27 Minuten den 11. Platz, Norbert Keiner 30:45 Minuten errang Platz 15. und auf den 20. Platz in der M50 kam Roland Löll in 32:20 Minuten. Gerd Warter schaffte in der M55 mit 31:37 Minuten den 11. Platz, ebenso kam Senior Dieter Kabelka mit noch beachtlichen 39:29 Minuten in der M70 auf den 5. Platz. 

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Das Berglaufteam 2014 der LG DILL v.l. Heiko Emmelius, Norbert Keiner, Horst Clößner, Martin Hammer, Roland Löll, Oliver Debus, Otto Graulich und Dieter Kabelka.

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Der Gesamtsieger mit 21:12 Min. Christoph Bergmann, M 40
aus Eschenburg

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WNZ vom  30.05.2014

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11.Mai 2013

16. Greifenstein – Berglauf

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19. Mai 2012

Der 15. Greifenstein-Berglauf 2012

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04.Juni 2011

Der 14. Greifenstein-Berglauf 2011

Christoph Bergmann (Eschenburg) siegt souverän

(du). Den 14. Greifenstein-Berglauf hat der Christoph Bergmann M 35  von der LG Eschenburg souverän in 21:37 Minuten gewonnen. Platz  2  ging mit 22:01 an Nils Schäfer (TV Daaden) und als Dritter ging mit 22:51 Markus Lehr (AS LahnLaender Lahnau) M 35 ins Ziel. Schnellste Frau war Sonja Kiefer (ASC Breidenbach) bei den Juniorinnen  in  25:19, vor der Jugendlichen Jutta Ostendorf (TV Dillenburg) 26:46. Rekordhalterin der Frauen ist immer noch Susanne Möglich (TUS Brandoberndorf) mit 25:11. Mit 300 Meldungen und 268 Startern verzeichnete die LG DILL einen neuen Teilnehmerrekord. Die drückende Hitze von Katzenfurt bis zum Greifensteiner Burghof verlangte von den Läufern viel ab. Bestehen blieb der Streckenrekord von 2002 von 19:40. Damals bei Kälte. Regen und Gegenwind.  LG-DILL-Berglaufchef Uwe Gimbel zeigte sich mit seinem erweiterten Helferteam zufrieden. LG-DILL-Chef Dieter Schulz, ein internationaler Läufer war unter den Läufern, ebenso wie Pressemitarbeiter Serowy (Solms). Karl-Heinz Eckhardt vertrat als 1. Beigeordneter die Gemeinde Ehringshausen und assistierte bei der Siegerehrung. Hauptsponsor Mecklenburgische war mit einem großen Läuferteam dabei und Andreas Lorenz managte an vielen Stellen, so auch bei der Siegerehrung.  In besonderer Funktion sah man Guido Emmelius, der beim Start die Läufer anfeuerte, dann im Ziel fachkundig begrüßte und die Läufer bei der Siegerehrung wiedersah. Allgemein waren die Läufer mit der Organisation und dem Danach im Zelt zufrieden. Das T-Shirt gefiel und die Preise kamen gut an. Eine Augenweide war der von Oskar Grün  und Ottmar Berger erstellte Werbeprospekt.

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15.05.2010, 20:50

 

Der 13. Greifenstein-Berglauf am 15. Mai 2010

Am Samstag, den 15 Mai 2010 startete beim Getränkevertrieb Lütticke im Ehringshausener Ortsteil Katzenfurt der 13. Berglauf zur Burg Greifenstein (Lahn-Dill-Kreis). In rd. 20 Minuten kann das 5,3 km entfernte, 260 m höher gelegene Ziel von den Besten erreicht werden. Bei bestem Läuferwetter machten sich 253 auf den Weg.

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Der 12. Greifenstein-Berglauf vom 23. Mai 2009

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WNZ – Serowy-Bericht. Alle Fotos, Siegerliste, Video unter www.lg-dill.de

 

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Fotos W.Hammer, K.Wahl, D.Ullrich


Der 11. Greifenstein Berglauf am  3. Mai 2008

167 Starter auf der Strecke

(DU). Gegen 17 Uhr am 3 Mai 2008, einem sonnigen warmen Samstag fiel durch Lütticke-Chef Peter Seißler der Startschuss. Dieser setzte die 167 Starter, darunter 2 Doppelsieger in Richtung Burg Greifenstein über den Nachbarort Edingen in Bewegung. Voraus der Führungs- PKW von Sponsor Mecklenburgische, am Ende der Besenwagen. Dieser brauchte dieses Jahr niemanden aufzunehmen, denn alle kamen unter 52 Minuten ins Ziel. Ältester war mit 71 Jahren Bernd Tinsel von der SC Oberlahn, der bei M70 mit 51:00 Dritter wurde. Jüngster Bergläufer war Oliver Jubel (16) von der  Mecklenburgischen, der mit 37:58 bei der männlichen Jugend Platz 3 belegte. Schnellster der Jugendklasse war der Gesamtzweite Daniel Bülterman aus Krofdorf- Gleiberg mit 22:18. Als Erster überquerte Eric Le Mercier M 35 von der LG Brechen die Ziellinie am Eingang zum Burghof nach 21:58 Minuten. In 2006 war er mit 21:57 Gesamtzweiter geworden. Beide liefen bis kurz vor Greifenstein einträchtig nebeneinander , wobei der 19-jährige Bülterman aufs Tempo drückte. In den letzten Steigungen bis 17% setzte sich Routenier Le Mercier durch. Der Rekord von 19:40 Minuten des Ukrainers Serhiy Oksenyuk aus Sewastropol (Krim) von 2002 für die 5,3 km-Strecke mit 260 Höhenmetern, damals bei Dauerregen, steht immer noch.  Stark vertreten waren die heimischen Läufer, voran Horst Clössner (LG DILL), der mit 27:05 Zweiter bei M45 und Platz 18 gesamt belegte, gefolgt von Michael Windrich (LG DILL) mit 26:01 Platz 2 bei M40 und Platz 11 gesamt. Martin Hammer (LG DILL) mit 27:47 Platz 5 bei M 40. Wolfgang Müller (Ev. Jugend) M 40, 28:26. Simon Obitz (Ev. Jugend) M 20 mit 28:26. Roland Löll (Katzenfurt) M 45, 29:36. Dieter Schulz (LG DILL) M60, 29:45. Bernd Debus (LG DILL) M45, 30:28. Dirk Kimmel (LG DILL) M30, 30:52. Thomas Fricke (Ev. Jugend) M45, 31:84. Thomas Heinz (LG DILL) M40, 32:02. Eduard Ellert (LG DILL) M 20, 33:08. Roland Nusko (FC Leergut) M30, 34:08. Dieter Kabelka (LG DILL) M 65 Zweiter mit 37:48. Michael Schulz (LG DILL) M 20, 40:13. Christine Kimmel (LG Dill) Erste bei W30 Mit 40:13. Beide wurden 150. Gesamtsieger. Das teilnehmerstärkste Kontingent kam mit 11 Läufern von der Mecklenburgischen, darunter zwei der Chefs. Zu den Stammläufern zählt auch der stv. Heimische Prominenz wie den stv. Direktor des Amtsgerichtes Wetzlar Dr. Lauber-Nöll vom Lauftreff Beilstein M45 mit 30:36, der schon mehrfach startete, nimmt die Herausforderung immer wieder gerne an. Dass sich die Infrastruktur erneut in Richtung von mehr Teilnehmerschaft verbessert hat bemerkten die Läufer, dass anstelle des zu klein gewordenen Dorfgemeinschaftshauses in Greifenstein ein 200-Personenzelt mit Sitz- und Versorgungseinheiten incl. Trikotausgabe, in Kooperation mit dem dortigen Skiclub, zur Verfügung stand. Wer sich noch an die ersten Bergläufe ab 1998 erinnert, fand das damals unter freiem Himmel auf dem Burghof statt. Nach Regenläufen gings dann ab 2001 ins Dorfgemeinschaftshaus mit rd. 100 Plätzen. Auch die Zeitnahme und Ergebnisermittlung lag diesmal in Händen von beauftragten Fachleuten. Die meisten der weltweiten Läufer/Innen sind internetfähig und beziehen die Informationen über anstehende Laufveranstaltungen aus vernetzten Event- Adressen wie >www.Leichtathletik-Events.de< wo der Termin und die Ausschreibung für den 11. Berglauf    zu entnehmen war und von wo aus über einen Link die Homepage der LG-Dill erreicht werden kann. Dort sind die Ergebnisse und Fotos verfügbar und jeder Teilnehmer kann sich seine Urkunde selbst ausdrucken. Hierfür tut unser Webmaster cand. Ing. Informatik Eduard Ellert, der selbst am Start war, viel für die weitere Entwicklung von >www.lg-dill.de<. Ansager war diesmal Guido Emmelius, der die Läufer auf den Start bei Lütticke heiß machte und sie einzeln vor der Ziellinie begrüßte. Als Obermacher wirkte wieder Dieter Schulz (TV Sinn), der bei M 60 Platz 3 belegte. Das Macherteam um Uwe Gimbel mit Heike Wahl, Ottmar Berger und Dr. Frank Weller (Vorsitzender Sportkreis 13 Wetzlar), alle vier TV Katzenfurt, hat wieder ganze Arbeit geleistet und auch an die vielen Helfer aus Vereinen für die Sicherheit, voran der Feuerwehr Katzenfurt Dank ausgesprochen. Wie Berglaufleiter Uwe Gimbel mitteilte, wird es auch in den kommenden Jahren die Greifenstein-Bergläufe geben. Diese finden seit 1998 auf Initiative des damaligen LG- DILL- Leiters und TVK – Ehrenmitgliedes Heinz-Hermann Wulf (heute Uelsen, Kreis Bentheim, holländische Grenze) statt und gehören zu den Standardangeboten der internationalen Leichtathletik.        

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